Blind women

Dißtonts

Kaisers neue Kleider

Keine Worte verlieren!

ML

I Jesse Eisenberg

Licht von oben

Die Weltzerstörungsformel

First Love

Dancers gonna dance

Der Gewinner

The Leader of Men

Resi

In allen vier Ecken soll ♥ drin stecken

Buterland

Wie ein guter Freund

Ohne Titel

Betsy Duzzid

felix.leffrank@gmx.de

Bergstraße 30

04315 Leipzig

01573 2448660

 

 

 

2008-2015 Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig,


Media Art in the class of Alba D´Urbano

2007-2008 Social Work in Berlin

2003-2006 Grafik Design School in Stuttgart

born 1987 Wertheim, Germany

 

 

 

 


Exhibitons / Screenings

2016 Organisation und Kuration:

I do care but I don´t understand, BBK Leipzig

2016 Expedition Westpol, Leipzig

2016 WNDX Festival Canada

2016 Backup Festival Weimar

2016 Kino 5 Screening "Fluktuation", Wien

2016 Soundcheck Philosophie, Lofft, Leipzig, Screening: Körper und Macht

2016 Stollinale, Dresden

2016 Kurzsüchtig, Leipzig

2015 DOK Kassel, Screening: I Jesse Eisenberg

2015 The Wrong, Internet Biennale

2015 ArtStudents, Galerie Gerken, Berlin

2015 BBK Leipzig, Diplomausstellung

2015 Interscreening, Westpol, Leipzig

2015 Loop Festival, Barcelona, Screening: No land in sight

2015 Entre el Ocaso y el Colapso, Puerto Varas, Chile

2015 Videokills, UT Connewitz, Leipzig, Screening: Die Weltzerstörungsformel

2015 Fear and Sound, Bocs, Caernarfon, Wales, Screening: Dancers gonna dance

2015 Stollinale, Dresden, Screening: Dancers gonna dance

2015 Gewinnen und Verlieren, Kunstraum E, Leipzig, Performance

2015 ProxyAct, Short Film Festival, London, Screening: Resi

2014 Dokfest Kassel, Screening: Resi

2014 Baden TV, Screenings

2014 morphos – sustainable empires, Palazzo Albrizzi, Venedig

2014 Stratoflage, Westpol, Leipzig

2103 Cynet Art, Festspielhaus Hellerau, Dresden

2013 Cultural Clash Nomade Leipzig-Nordhausen-Frankfurt-Strasbourg-Geneneva

2012 Ausstellung in Skala, Leipzig

2010 24 Stunden Ausstellung, Lindenau, Leipzig


2010 Festival des Radikalen Films, Leipzig

2010 boden_los, Conrad Leipzig

2009-2014 Rundgang HGB Leipzig

 

 

 

 

 

 

 



Blind women W I P

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Dißtonts

In diesem Filmprojekt untersuche ich die Reibungen zwischen Kunst und Arbeitsmarkt. Ich nistete mich mit einem Kameramann und Schauspielern in einer Werkstatt für geistig Behinderte ein und drehte dort einen Film.

Ausgehend von ihren gegensätzlichen Positionen zur Arbeit, verhandeln die Protagonisten bei laufendem Werkstattbetrieb ihr Leben und Liebesleben. Langsam spitzt sich der Diskurs zu. Auf eine bewaffnete Auseinandersetzung folgt ein großer Showdown. Kommentierend begleitet wird die Konfrontation aus der anachronistischen Perspektive einer Fürstin, mit der ich mich in einem Interview über Arbeit unterhielt.

Interviews, die Erzählung des Films und dokumentarische Aufnahmen vom Schauplatz bilden einen Dialog über archaische und moderne Definitionen von Arbeit. Autobiographisch verkörpere ich die Handlung als Hauptdarsteller und gebe dem Diskurs damit eine sehr persönliche Perspektive. Teil der Auseinandersetzung mit Arbeit ist das Schwanken zwischen Professionalität und Dilettantismus in diesem künstlerischen Projekt.

In this movie project I am investigating the frictions between work as an artist and regular labour. I am nesting myself in a workshop for handicapped people with a camera man and actors to shoot a movie there.

According to their controversial positions of labour the protagonists are discussing their life and love life during the regular working hours of the workshop. Slowly the discourse is taking overhand. An armed conflict is followed by a big showdown. These conflicts are commented by an interview that I did with a princess, talking about work with her.

An interview, the narration of the movie and documentary video material of the locations are in a dialogue over archaic and modern definitions of work. I autobiographically embody the narration as the main character. Therefore this movie has a very personal perspective on the subjects. Part of this investigation of various forms of work is the shifting between professionalism and dilettantism in this art project.

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Kaisers neue Kleider

Dieser Essay-Film baut anhand von Bildern und Erzählungen aus 70 Jahren Filmgeschichte einen Zusammenhang von Körperlichkeit und Machtverhältnissen auf. Bei der Durchsicht von Filmen über die Obersten des europäischen Adels wird die Körperlichkeit und die Nacktheit von Königinnen und Königen augenfällig.

Einige Analogien zu diesen Körper-Macht-Verhältnissen finden sich im Gehege des Damwilds. Das Verhalten dieser Tiere zur Brunftzeit steht assoziativ neben den Bildern der Souveräne.

HD video, 30 min, 2015/16

Why does the high nobility undress in front of people with lower status? I used the format of an essay film to look for the origin of this cliché image in images and narratives from 70 years of movie history. Viewing movies about kings and queens of the European nobility with a special focus on the images of their bodies I found various forms of nakedness.

Some analogies to these body-authority-relations I found in the gutter of the fallow deer. The behaviour of these animals during the rutting season is a more or less accurate metaphor to the behaviour of the aristocrats.

Keine Worte verlieren!

Pass auf deine Jacke auf, sonst hast du gleich 2! Diese Volksweisheit klingt unlogisch, macht aber Sinn wenn man sich vorstellt das ein Ding verschwinden würde, wenn es zweimal an der gleichen Stelle existieren würde. Mit dieser paradoxen Logik lösche ich mich durch die Post-Produktion in dem Video aus.

Performance/Video, 6:36 min, 2015

Take care of our jacket, or you will have 2! This folk wisdom may sound non-logical in the first place but it makes sense if you imagine that a thing would disappear if it would exist twice at the same place. With this paradox logic the artist is deleting himself in this video via post-production.

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Diplomausstellung im Projektraum des BBK Leipzig

Photos from my diploma exhibition in July 2015 with the works ML, I ♥ Jesse Eisenberg and First Love.

ML

In diesem Video sehen wir eine Frau, die einen Mann hypnotisiert, der hinter der Kamera sitzt.
Mein Interesse an der Hypnose geht einher mit meiner Faszination für zwischenmenschliche Manipulationen. So begab ich mich im Selbstversuch in die Hände und Worte von unterschiedlichen HypnotiseurInnen. Dabei stellte ich schnell fest, dass es nicht schwer ist, jemanden in Trance zu versetzen. Alles was man dafür braucht ist eine kontrollierte Stimme und ein gegenseitiges Vertrauen. Ich entschied, die Aufnahmen nicht mit einer professionellen Hypnotiseurin, sondern einer professionellen Schauspielerin durchzuführen.

Video, 10 min, 2015

In this video we see a lady hypnotizing a man who is sitting behind the camera. My interest in hypnosis founded in my focus for manipulative situations. I started this project by getting hypnotized through the words of different hypnotizers. I found out quickly that it isn´t difficult to get a mind into a hypnotized state. All you need is a controlled voice and an agreement. So I decided to do the video not with a professional hypnotizer but with a professional actress.

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I Jesse Eisenberg

In diesem Video, dass ich für mein Diplom produziert habe, erzähle ich dem US-Schauspieler Jesse Eisenberg von meinen aktuellen Recherchen zu den Themen Schauspielerei und
Authenzität. Per Bluescreen steige ich in Szenen aus Filmen in denen er mitspielt. Seine einzige Möglichkeit auf meinen Monolog zu reagieren, sind zufällig entgegen geschnittene Reaction Shots aus diesen Szenen.

Video, 6 min, 2015 

In this video Felix Leffrank is telling the US actor Jesse Eisenberg about his theoretical research in the field of acting and authentic behavior. His only possibility to reply to the philosophical and intimate approaches are reaction shots that were edited randomly using the magical power of the Kuleshov-effect.

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Licht von oben

Wo stehe ich in Europa? Mit Gewissheit kann ich meinen Standpunkt in der westlichen Kultur dank der Selfie-Kamera auf dem Display meines Apparats festlegen. Die Präsenz meines Körpers zu sehen, zwischen meinem Apparat und der Architektur, weckt neue Ideen und Assoziationen über die Funktionen dieser Orte. Vertikal collagiert reproduzieren die Reisenotizen die Dramaturgie des Aufblickens der sakralen Architektur in der die Fotos und Texte entstanden sind.

This is not just a distinguishing aurora; in this moment the faces dissapears forever into the shine of heaven

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As a lightning wreath the windows circle the heads of the visitors of the Hala Stulecia in Wroclaw. But the house becomes a Gesamtkunstwerk only with the human in the middle

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Where do I stand in Europe? I can tell my position certainly by the display of my device which shows me the image of my selfie camera. Seeing the presence of my body between my camera and the architecture gives me ideas about the functions of these places. Through the vertical collage I reproduce the architectural dramaturgy of the photo locations.

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Die Weltzerstörungsformel

Die Apokaplypse liegt schon hinter uns. In den beiden Weltkriegen sind 30 Millionen Menschen gestorben und damit haben sich alle Prophezeiungen erfüllt. Die Hölle in der wir jetzt weiterleben steckt in den Ruinen einer enthusiastischen Ära, für die wir uns jetzt schämen.

Diesen Satz schrieb ich ohne ersichtliche, gedankliche Vorgeschichte plötzlich in mein Notizbuch. Ein anachronistischer Gedanke der aus dem Nichts kam, der fernab war von allen Themengebieten mit denen ich mich derzeit beschäftigte. Doch die innere Logik des Satzes gefiel mir so gut, dass ich begann einen Film und viele weitere Texte darauf aufzubauen.

Die gedanklichen Experimente, zu denen die Arbeit an dem Film und den Texten mich brachten, drehten sich stark um die zerstörerische Macht der Willenskraft. In jeder Entscheidung FÜR etwas steckt auch eine Entscheidung GEGEN etwas anderes. Die Entscheidungsfreiheit die den einen ein Haus bauen lässt, lässt den anderen ein Kind schlagen oder eine Bombe abwerfen.

Das Material, das aus diesem Prozess entstanden ist, hat inzwischen die unterschiedlichsten Formen angenommen. Beim Rundgang der HGB 2015 konnte ich eine dreitägige Lecture Performance daraus machen. Bei einer Performance im Kunstraum E, Leipzig habe ich die Texte zusammen mit dem Schauspieler Alexander Blühm neu inszeniert. Beim Videofestival „Videokills“ im UT Connewitz, Leipzig hat der Musiker Touchy Mob den Film live neu vertont und bei dem Videofestival „Entre el Ocaso y el Colapso“ in Puerto Varas, Chile lief der Film in spanischer Sprache.
Damit ist dieses Projekt für mich ein Weg mit Material zu arbeiten und zu variieren. Eine Praxis die für mich in meinen anderen Videoarbeiten sonst oft zu kurz kommt.
Der radikale Virus Cryptowall 3.0 hat das Projekt jetzt endgültig beendet, indem nun alle Dateien verschlüsselt und unbrauchbar sind.

 

THE DOOMSDAY FORMULA

>The apocalypse is in the past already. In the two World Wars 30 million people have died. This means that all the prophecies have been fulfilled. The hell in which we now live in are the ruins of the enthusiastic era for which we are ashamed now.<

These words seemed to be apart of every causality in my thoughts, an anachronistic idea that seemed to come from nowhere, far from every issue that I cared about during that time. But I liked the inner logic of the idea so much, that I based a movie and more lyrics on it.

During the production of the lyrics my mind was directing to the destructive power of the will. In every decision FOR something lies a decision AGAINST something else. The same freedom of the will that let´s one build a house let´t the other one drop a bomb.

The material that I produced for this project resulted in various forms. For the HGB Annual Exhibiton I performed a lecture performance for three days. With the actor Alexander Blühm I used the texts to create an experiment on stage in the Kunstraum E in Leipzig. The musician Touchy Mob used the video to perform live music to it in the Videokills Festival in the UT Connewitz, Leipzig. And for the video program „Entre el Ocaso y el Colapso“ in Puerto Varas, Chile I made a spanish version of the video wich gave me a lot of interesting feedback. The project had a life of it own for some time. I just fulfilled the demands of the various formats and put the material in the fitting form.  The radical virus Cryptowall 3.0 destroyed all the material now. The project has therefore come to an end.

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First Love

photo series, 2014 - 2015

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Dancers gonna dance

Die Situation der wir uns in dieser Arbeit aussetzen, reproduziert einen ewig währenden Streit
zwischen mir und der Perfomerin Josefine Mühle. Sie tanzt und ich hasse Tanz. Zwei
Energiequellen. Josefine Mühle tanzt vor der Kamera während ich meiner Abneigung gegenüber
Tanz schreiend auf der Tonspur Ausdruck verleihe.
Ich sehe in der Arbeit eine Inszenierung von Machtverhältnissen. Als Kritik am Tanz ist mein
Geschrei völlig unzureichend. Worauf es ankommt, ist die Energie, die von der Sprache ausgeht.
Josefine nimmt diese Energie auf und setzt sie in Tanz um. Doch natürlich kann sie das Gesagte
nicht völlig ignorieren. Immer wieder kommt es zu kleinen Situationen in denen sie eben doch auf
den Inhalt meiner Worte eingeht.
Die Macht, die der Aggressor in zwischenmenschlichen Beziehungen ausspielen kann, basiert
darauf, dass Menschen sich von aggressivem Verhalten einschüchtern lassen, weil sie die Energie
der Worte und deren inhaltlichen Wert verwechseln. Die Aggression muss als eine Energiequelle
betrachtet werden, auf die entsprechend geantwortet werden
muss.
Für mich gibt es also eine Harmonie zwischen dem Gesagten und dem Tanz, auch wenn sich die
beiden Komponenten inhaltlich widersprechen. Der Zuschauer wird allerdings auch in eine
Machtstruktur eingebunden. Wem schenkt er Aufmerksamkeit? Dem Geschrei oder dem Tanz?
Kann der Tanz dann noch genossen oder objektiv betrachtet werden?

Video, 4:30 min, 2014

The situation which we expose ourselves in this work, reproduces an eternal dispute between me and the
perfomer Josefine Mühle. She dances and I hate dancing. Two energy sources. Josefine Mühle dances in front of the camera while I express my dislikes about dancing by screaming through the microphone.

I see power relations in this work. As a serious ciritc my shouting is completely inadequate. What matters is the energy that emanates from the language. Josefine takes this energy and converts it to her dancing. But of course she can not completely ignore what I say. Again and again there are little situations where she responds to the content of my words.
The power that an aggressor can use in interpersonal relationships, is based on the fact that people are intimidated by aggressive behavior, because they mix up the energy of words and their intrinsic value. The aggression must be considered as an energy source that must be answered adequately.


To me there exists a harmony between what is said and the dance, tough the two components contradict. The audience, however, is also involved in a power structure. Whom do you give attention? The shouting or the dance? Can the dance still be enjoyed?

 

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Der Gewinner

In dieser Arbeit mime ich in einer Lecture Performance einen Gewinnertypen, der jede Gelegenheit nutzt um sich in das beste Licht zu rücken. In der Rede reflektiere ich im polemischen Stil mittels Lebensweisheiten, biografischen und intimen Anekdoten über dominantes Verhalten im Alltag.

Lecture Performance 2014

In this lecture performance I act as a winner guy who uses every possibility to present himself from his best side. In polemic style I reflect dominant behavior in everyday life via wordly wisdoms, biografical and intimate anecdotes.


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The Leader of Men

Die mondäne Kulisse unseres Familienurlaubs in Binz nutzte ich für diese Arbeit. Das Prinzip dieser Performance ist aus zahlreichen Fernsehsendungen bekannt. Per Knopf-im-Ohr werde ich von meinem Bruder über die Promenade geschickt mit der Intention einen Flirt zu initiieren. Ob es an der zwischenmenschlichen Situation lag oder ob diese Konstellation prinzipiell zum Scheitern verurteilt ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

Vor den Aufnahmen beschäftigten wir uns mit Pick-Up-Artists, also Männern, die das Abschleppen von Frauen auf einer psychologisch-manipulativen Weise professionalisiert haben. Unsere Funk-Gespräche sind noch voll von dem sexistischen Vokabular der Motivationsvideos die wir uns zur Vorbereitung angeguckt hatten und in denen das Balzritual so herrlich einfach schien.

 

Video, 25:30 min, loop

The chic scenery of our family holidays in Binz on the island Rügen I used for this work. The principle is well know from numerous TV shows. My brother is talking to me via microphone and I hear him through a little headphone in my ear. He is supposed to give me orders to initiate a flirt. Either the relationship between me and my brother was responsible for the failure of this test or maybe this set up is made to fail, I can´t tell for sure.

Before the recordings we were preparing ourselfs with motivation videos of pick-up-artists. Those are men how have professionalized flirting on a manipulative way. Our radio talk is still full of the sexist vocabulary that those men used in the videos. Were the flirting seemed so easy.

 

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Resi

Auf der Suche nach einer experimentellen Interviewsituation, habe ich dann begonnen in dem Audiolabor in meiner Schule (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig) zu arbeiten. Mich interessierte die Distanz, die diese hochprofessionelle und saubere Umgebung zwischen mir als Interviewer und dem/der Interviewten während des Gesprächs erzeugen würde. Dabei saß der/die Interviewte in der Aufnahmekabine und ich stellte die Fragen durch die Sprechanlage, die am Computer zur Kommunikation installiert war.


Nach einigen Tests mit Freunden hatte ich die Vorstellung einer zusätzlichen Ebene der Konstruktion im Setting und einem sehr persönlichen Thema. Ich schrieb ein fingiertes Interview zwischen mir und einem Mädchen mit dem ich gern zusammengewesen wäre. Fragen die ich mich nie getraut habe an sie zu richten. Der Unterschied zu einem herkömmlichen war aber nicht nur das Setting, sondern auch die Tatsache, dass ich ihre Antworten gleich mit aufgeschrieben hatte.

Video, 06:52 min, 2014, deutsch mit english subtitles

I experimented with interviews in the Audio Lab in my university because I was interested in the distance that the aura of this highly professional and clean setting would generate between me as the interviewer and the person in the cabin during an interview situation.

After some tests with friends I had the idea for an extra layer for this constructed situation and an extremly intimate subject. I wrote an interview with my somehow-ex-girlfriend. Questions that I nevered deared asking her. The difference to a common interview was not only the setting in the Audiocabin but also that I had also written down the answers for her.

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In allen vier Ecken soll ♥ drin stecken

Zu meinem großen Glück ließen sich meine Mitbewohner überzeugen von meinem Plan, sie in der Nacht mit Neonröhren zu wecken und dabei zu filmen. Wochenlange schlaflose Nächte führten zu einem Splitscreen-Video, dass eine Realität evoziert in der wir erwachen.

Das selbe Licht das dem Zuschauer des Videos die vier Wände des Schlafenden sichtbar macht, holt eben diesen Schlafenden zurück in sein Zimmer. Um diese Idee zu verwirklichen, war es nötig, die Schlafenden wirklich mit dem Licht und nicht durch Geräusche zu wecken. Dafür musste sowohl die Kamera als auch das Licht ferngesteuert werden und viele Testläufe waren notwendig um die Tiefschlafphase zu erwischen.

Video, 5 min, 2013/14

♥ in every corner

I was very lucky to convince my roommates to help me realise this video and to wake them in the night with neon lights and take videos of this. Weeks of sleepless nights were necessary to produce this splitscreen video which evokes a reality in wich we awake.

The same light that let´s the viewer of the video see the 4 walls of the sleeping one brings the sleeper back into his room. To realise this idea I had to wake my roommates with the light only, not with sounds. Therefore the camera as well as the light had to be remote controled from outside. Also I had to do a lot of test runs to catch the REM phase.

Exhibition of the video in Westpol, Leipzig

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Buterland

Die Siedlung Buterland in der meine Großmutter lebt und bei dessen Aufbau sie tatkräftig geholfen hat, ist stiller Zeuge einer Zeit in der sich die Deutschen noch nicht bereit fühlten über die Zeit des dritten Reichs zu reflektieren. Die Architektur der Reihenhäuser hatte widersprüchliche Funktionen zu erfüllen. Große Fenster sollten den Bewohnern ein demokratisches, transparentes Verhalten lehren. Fehlende öffentliche Plätze hingegen sollten einem allzu großen politischen Engagement entgegenwirken.

Mit der Kamera suche ich in dem Haus meiner Großmutter nach architektonischen Besonderheiten und versuche in Gesprächen mit ihr zu erfahren, mit welchen Gefühlen das Ansiedeln und Sesshaft-Werden nach dem großen Krieg verbunden war.

The settlement of my grandmother witnesses a time of ignorance and alienation to the former Nazi regime. Contradicting architectural functions are united in houses that should on the one hand train democratic and transparent behaviour (the big windows) and on the other hand keep people from engaging politically (no public spaces like marketsquares).

With the camera I look for a special architectural style. In conversations with my grandmother I try to find out about the emotions that came along with a settling after the great war.

Video, 15 min, 2012-2014, deutsch mit english subtitles

VIMEO_LINK

Das Video ist passwortgeschützt. Bei Interesse bitte melden unter leffrank@hgb-leipzig.de oder 015732448660

This video is locked with a password. Please contact me for the password here leffrank@hgb-leipzig.de or (49)15732448660

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Wie ein guter Freund

In der Gruppenausstellung boden_los war mein schreiende Stimme durch die Belüftungsanlage eines ehemaligen Elektrogroßmarkts zu hören. In regelmäßigen Abständen schreie ich Zitate aus dem Internet-Blog von Knigge. Verhaltensregeln für alle Lebenslagen. Hier zu hören: der richitge Umgang mit dem Bezahlen im Restaurant.

For the group exhibition boden_los I recorded myself screaming rules of good behaviour. In Germany a special semi-orginisation called Knigge is in charge of how to behave. What you can hear is a quote from their website, screamed by me in german.

Audio, 60 min, 2010

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Ohne Titel

Video, 3:16min, 2009

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Betsy Duzzid

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Video, 03:58 min, 2008

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