Der einwöchige Workshop vereint technische und kreativ-assoziative Herangehensweisen an Neue Musik.
In den aufeinanderfolgenden Unterrichtsblöcken wechseln sich Coding-basierte Logikaufgaben ab mit experimentellen Klangassoziationen und handwerklichen Aufgaben. In den musiktheoretischen Unterrichtsblöcken zu Beginn des Kurses wird Musik vorgespielt oder es werden Klänge im Seminarraum erzeugt. Dazu sollen bestimmte Farben ausgewählt/assoziiert werden. So entwickeln wir ein allgemein verständliches Zeichensystem, auf dem unsere Arbeit basieren wird. Es wird ein unverkrampfter und persönlicher Zugang zur Musik hergestellt.
Je nach Alter der TeilnehmerInnen wird dann eine Einführung in die Welt des Programmierens mit der Programiersprache C-Sharp gegeben. Ein 3D-Objekt wird im Programm Unity erstellt, das auf Klänge reagieren kann. Je nach Begabung und Motivation kann die Programmierung dieser Objekt sehr aufwendig gestaltet oder abgekürzt werden.
Im nächsten Schritt erwartet die Jugendlichen die handwerkliche Aufgabe, ein Instrument aus gefundenem Material zu bauen. Die selbstgebauten Instrumente werden von den Jugendlichen auf ihre „Klangfarbe“ und „Klangform“ erforscht um diese dann anschließend als 3D-Objekte mit Hilfe der Programmierung rückzuübersetzen.
Mit der selben Klaviatur der Klangfarben wird zum Abschluss des Workshops eine Partitur verfasst, die live vorgeführt wird.
Bilder enstanden an der Limesschule Idstein in Kooperation mit der Freien Kunstakademie Frankfurt
StopMotion
Intesivkurs, max. 12 TeilnehmerInnen
Die StopMotion-Workshops resultieren in Gruppenarbeiten der KursteilnehmerInnen, bei denen selbstgeschriebene Geschichten als Animationsfilme realisiert werden.
Zu Beginn des Workshops entwickeln die Kinder mithilfe von Schreibexperimenten und Gruppengesprächen eigene Geschichten. In dieser intensiven und wichtigen Anfangsphase entwickeln die TeilnehmerInnen die Motivation für die motorische und technische Herausforderung eines Stop-Motion-Films. Gute und schnelle Ergebnisse können mit Gliederpuppen aus Pappe, Tonfiguren oder mitgebrachten Spielzeugen erzielt werden.
Fotos enstanden an der Wilhelmschule Offenbach, dem Cinema Frankfurt (in Kooperation mit LUCAS Filmfestival) und der Volkshochschule Aschaffenburg